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Harmondu Business Club
Das Erfolgsinterview mit
Simone Bischof-Engelbrecht
Geschichten, die Kraft geben. Wege, die Mut machen. Menschen, die bewegen.
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Das Erfolgsinterview mit Simone Bischof-Engelbrecht
[Harmondu]: Wer bist du, woher kommst du und was hat dich zu dem Menschen gemacht, der du heute bist?
Hallo, ich bin Simone. Mentorin, Mentaltrainerin, Hundemama, Naturliebhaberin und jemand, der dem Leben schon öfter gesagt hat: „Na gut, dann schauen wir halt, was wir aus dieser Geschichte jetzt wieder machen.“
Ich bin 47 Jahre alt, komme aus dem Bezirk Murau in der Steiermark und lebe gemeinsam mit meinem Mann, unseren zwei Katzen und unserem Hund am Land. Unsere Katzen begleiten uns mittlerweile seit 17 Jahren und unser Hund bringt fast mehr Kilo auf die Waage als ich. Zugegeben, dafür braucht es bei mir jetzt auch nicht allzu viel. 😉
Ich liebe die Natur, die Berge und das Meer. Dort tanke ich Energie, sortiere meine Gedanken und finde immer wieder neue Ideen. Viele davon entstehen beim Gehen, Laufen oder einfach draußen in der Natur. Mein Hund sorgt übrigens ziemlich zuverlässig dafür, dass ich regelmäßig vor die Tür komme.
Was mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin?
Ganz ehrlich: das Leben selbst.
Es gab Zeiten, da lief alles rund. Und es gab Zeiten, da hätte ich auf manche Erfahrungen gut verzichten können. Rückblickend betrachtet haben mich genau diese Erfahrungen aber geprägt.
Ich habe gelernt, dass Hinfallen zum Leben gehört. Liegenbleiben war für mich nie eine Option.
Heute sehe ich oft schon, was in Menschen steckt, lange bevor sie selbst daran glauben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schnell man sich selbst aus den Augen verlieren kann. Ich weiß aber auch, wie viel möglich wird, wenn man wieder beginnt, an sich selbst zu glauben und den nächsten Schritt geht.
Genau deshalb begleite ich heute Menschen auf ihrem Weg. Weil ich davon überzeugt bin, dass viel mehr in uns steckt, als wir uns oft selbst zutrauen.
Denn wenn mich mein Leben eines gelehrt hat, dann das:
Hör niemals auf, an dich zu glauben.
[Harmondu]: In welcher Branche bist du tätig, was machst du konkret und was treibt dich täglich an?
Ich bin Mentorin, Mentaltrainerin, Speakerin und gemeinsam mit meiner Kollegin Silvia Co-Host des Podcasts „SiSi – Sag Ja zum Leben“.
Viele Menschen bezeichnen mich als Mutmacherin. Das trifft es eigentlich ziemlich gut.
In den letzten Jahren habe ich vor allem Frauen begleitet, die sich selbstständig machen wollten oder bereits selbstständig waren und gespürt haben, dass da noch mehr möglich ist.
Ich begleite, als Gründerin der GoldShift Academy, Menschen in Veränderungsprozessen. Menschen mit Ideen, Zielen und Träumen, die oft schon wissen, dass mehr in ihnen steckt, aber noch nicht wissen, wie sie dorthin kommen.
Irgendwann kommt der Punkt, an dem Nachdenken alleine nicht mehr weiterhilft. Dann braucht es Entscheidungen.
Genau dort begleite ich.
In meine Arbeit fließen viele Jahre Erfahrung aus Mentaltraining, Nervensystemarbeit und Shiatsu ein. Vor allem fließt aber ganz viel Lebenserfahrung mit ein.
Was mich antreibt?
Diese Momente, wenn bei Menschen plötzlich das Glitzern in den Augen auftaucht. Wenn sie erkennen, was in ihnen steckt, was in ihnen lodert und welche Möglichkeiten vor ihnen liegen.
Wenn aus einem „Ich würde ja gerne“ ein „Ich mach’s jetzt“ wird.
Ganz ehrlich? Ich freue mich oft mehr über die Erfolge meiner Kundinnen als über meine eigenen.
Genau deshalb ist es mein Herzensprojekt, Menschen Mut zu machen, an sich selbst zu glauben und für ihre Ziele loszugehen.
Denn ich bin überzeugt: In jedem Menschen steckt mehr, als er selbst oft glaubt.
[Harmondu]: Gab es einen Moment in deinem Leben, der alles verändert hat? Was ist passiert und was hat sich dadurch für dich verändert?
Ja, diesen Moment gab es.
Ich stand vor dem Spiegel, wog nur noch 38 Kilo und erkannte mich selbst kaum wieder. Menschen fragten mich, ob ich magersüchtig sei. Wenn ich heute daran zurückdenke, frage ich mich manchmal selbst, wie ich damals überhaupt noch durch die Gegend gelaufen bin.
Und genau in diesem Moment wurde mir klar:
So will ich nicht mehr leben.
Ich wollte mich wieder spüren. Ich wollte mich wieder ansehen können und sagen: „Das bin ich.“ Ich wollte nicht mehr nur funktionieren und von einem Tag auf den anderen kommen.
Ich wollte leben.
Und genau dort hat sich etwas in mir verändert.
Rückblickend hat diese Geschichte viel früher begonnen. Schon als Kind habe ich gelernt, stark zu sein, Verantwortung zu übernehmen und vieles mit mir selbst auszumachen. Später hielt ich an Beziehungen fest, die mir nicht guttaten, arbeitete in Jobs, in denen ich mich nicht wohlfühlte und teilweise sogar gemobbt wurde. Nach außen wirkte mein Leben völlig normal. Viele hätten wahrscheinlich gesagt: „Passt eh alles.“ In mir drinnen sah es oft ganz anders aus.
Mein Körper hat schon lange vorher versucht, die Handbremse zu ziehen. Ich bin trotzdem weiter Vollgas gefahren.
Heute weiß ich, dass Morbus Crohn nicht mein eigentliches Problem war. Die Krankheit war das Signal, dass ich schon viel zu lange über mich selbst drübergegangen bin.
Zum ersten Mal richtete ich meinen Fokus nicht mehr auf die Krankheit oder auf alles, was in meinem Leben nicht lief, sondern auf die Frage:
Was kann ich tun, damit ich wirklich lebe?
Ich begann, Bücher über Persönlichkeitsentwicklung zu lesen, obwohl ich damals noch keine Ahnung hatte, dass daraus einmal mein Beruf werden würde. Ich begann, meine Gedanken und Überzeugungen zu hinterfragen und mein Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Gleichzeitig verbrachte ich wieder mehr Zeit in der Natur, kam in Bewegung und stellte auch meine Ernährung um.
Natürlich war nicht am nächsten Tag alles gut. Aber Schritt für Schritt kam ich wieder bei mir selbst an.
Heute weiß ich, dass wir oft viel zu lange an Dingen festhalten, die uns nicht guttun. Wir hoffen, dass sich irgendwann etwas verändert. Irgendwann werden dann Jahre daraus.
Für mich begann die Veränderung in dem Moment, als ich verstanden habe, dass ich selbst die Verantwortung für mein Leben übernehmen muss.
Das war mein Wendepunkt.
Nicht die Krankheit.
Nicht die Diagnose.
Die Entscheidung, wieder leben zu wollen.
Und genau deshalb bin ich heute überzeugt:
Deine Veränderung beginnt in dem Moment, in dem du verstehst, dass du für dich und dein Leben verantwortlich bist. Niemand anderer kann diesen Schritt für dich gehen.
[Harmondu]: Was war dein größter Rückschlag und was hat dir geholfen, wieder aufzustehen?
Mein größter Rückschlag kam genau in dem Moment, als meine Shiatsu-Praxis ausgebucht war und ich dachte: „Jetzt habe ich es geschafft.“
Ich schob Termine hinein, obwohl eigentlich gar kein Platz mehr war. Ich sah das Geld und wollte mehr davon. Was ich damals nicht verstanden habe: Ich tauschte meine Lebenszeit gegen Geld.
Die Tage wurden länger, die Abende in der Praxis auch. Sport war plötzlich Nebensache. Für meinen Mann, unsere Tiere und alles, was mir guttut, blieb immer weniger Zeit. Gegessen wurde einfach irgendwas so nebenbei und wenn ich morgens aufgewacht bin, war ich schon müde, bevor ich überhaupt die Füße aus dem Bett gestellt habe.
Wenn ich heute daran denke, frage ich mich manchmal schon, warum ich den Wink mit dem Zaunpfahl damals so gekonnt übersehen habe.
Irgendwann saß ich dann bei meiner Ärztin und sagte: „Ich brauche etwas für mehr Energie.“
Sie schaute mich an und sagte nur:
„Simone, nix Energie. Du stehst vorm Burnout.“
Ich fuhr nach Hause und sagte zu meinem Mann: „Du, die Ärztin hat einen Vogel. Die hat gesagt, ich steh vorm Burnout.“
Er schaute mich an und sagte ganz trocken:
„Simone … sie hat recht.“
Tja – in dem Moment war sogar ich kurz sprachlos. Und das heißt bei mir schon was. Zum ersten Mal habe ich aufgehört zu diskutieren und angefangen, hinzuschauen.
Ich sperrte meine Praxis für mehrere Wochen zu. Ganz ehrlich? Am Anfang dachte ich nur daran, wie viel Geld ich gerade verliere. Nach ungefähr zwei Wochen konnte ich zum ersten Mal wieder richtig durchatmen. Ich begann, das Leben wieder zu genießen.
Heute weiß ich: Erfolg bedeutet für mich nicht mehr, möglichst viele Stunden zu arbeiten. Erfolg bedeutet, ein Business aufzubauen, das zu meinem Leben passt, und nicht ein Leben, das sich nur noch um das Business dreht.
Genau diese Erfahrung gebe ich heute weiter. Weil ich weiß, wie schnell man sich in der Selbstständigkeit selbst verlieren kann. Und weil ich gelernt habe, dass echter Erfolg dir Energie schenken darf und sie dir nicht jeden Tag nehmen muss.
[Harmondu]: Welche Werte leiten dich beruflich wie persönlich und wie lebst du diese im Alltag?
Freiheit, Ehrlichkeit und Weiterentwicklung sind die drei Werte, nach denen ich mein Leben ausrichte.
Freiheit bedeutet für mich, mein Leben selbst gestalten zu können. Zeit für meinen Mann, unsere Tiere und die Natur zu haben. Auf einem Berggipfel zu stehen oder am Meer einfach tief durchzuatmen. Und ja – ich genieße genauso ein richtig gutes Essen oder ein schönes Hotel. Beides ist für mich untrennbar mit dem Leben verbunden: Leistung und Genuss.
Ehrlichkeit ist für mich die Grundlage von allem. Ich rede nicht lange um den heißen Brei herum. Das kann manchmal kurz zwicken, bringt einen aber meistens schneller ans Ziel. Meine Klientinnen sagen oft, dass ich ihnen im richtigen Moment einen kleinen Arschtritt verpasse. Ich nenne das liebevolle Ehrlichkeit.
Wer jemanden sucht, der ihm nach dem Mund redet, wird mit mir wahrscheinlich keine große Freude haben. Wer bereit ist, ehrlich hinzuschauen und etwas zu verändern, ist bei mir genau richtig.
Weiterentwicklung hört für mich nie auf. Ich probiere Neues aus, verlasse meine Komfortzone und freue mich riesig, wenn Menschen über sich hinauswachsen. Ehrlich gesagt bin ich auf die Erfolge meiner Klientinnen total stolz!
Mit Ausreden kann ich wenig anfangen. Ich glaube daran, dass jeder Mensch Verantwortung für sein Leben übernehmen kann. Ich nehme dich an die Hand, mache dir Mut und zeige dir die Richtung. Losgehen musst du selbst. Denn genau das wünsche ich mir für jeden Menschen, der ein Stück seines Weges mit mir geht.
Und genau deshalb glaube ich an dich, bis du selbst an dich glaubst.
[Harmondu]: Was bedeutet Erfolg für dich persönlich und was war der wichtigste Schlüssel auf deinem Weg dorthin?
Erfolg hat für mich heute eine ganz andere Bedeutung als noch vor ein paar Jahren.
Natürlich bin ich stolz auf die großen Schritte in meinem Leben. Dass ich den Mut hatte, mich selbstständig zu machen. Dass ich heute Vorträge halten darf und meiner Vision, auf großen Bühnen Menschen mit meiner Geschichte Mut zu machen, jeden Tag ein Stück näherkomme. Dass ich gerade mein zweites Unternehmen aufbaue und jeden Tag an meinen Träumen arbeite. Wenn ich zurückblicke, denke ich mir manchmal schon: „Eigentlich gar nicht so schlecht, Simone.“
Genauso wichtig sind für mich aber die kleinen Erfolge. Wir sind oft so beschäftigt mit dem nächsten Ziel, dass wir ganz vergessen, uns auch einmal auf die Schulter zu klopfen. Genau das mache ich heute bewusst. Ich bin dankbar für das, was ich an einem Tag geschafft habe, genauso wie für die großen Schritte, die hinter mir liegen.
Der wichtigste Schlüssel auf meinem Weg war ganz einfach: dranzubleiben. Es gab viele Momente, in denen andere an mir gezweifelt haben oder ich selbst nicht wusste, wie es weitergeht. Ich bin trotzdem immer für mich losgegangen. Schritt für Schritt.
Denn eines habe ich gelernt: „Erfolg klopft nicht an deine Tür und fragt, ob du heute Zeit hast. Du musst schon selbst losgehen.“
[Harmondu]: Wie findest du Balance zwischen Arbeit, Familie und dir selbst und wer oder was inspiriert dich dabei?
Ganz ehrlich? Ich glaube gar nicht, dass es die perfekte Balance gibt.
Für mich bedeutet Balance, immer wieder ehrlich hinzuschauen und mich zu fragen: Was brauche ich gerade? Mal braucht mein Business mehr Aufmerksamkeit, mal meine Familie und manchmal einfach ich selbst. Genau darum geht es für mich. Nicht alles perfekt unter einen Hut zu bringen, sondern zu merken, was gerade wichtig ist.
Zum Glück merke ich das heute viel früher als noch vor ein paar Jahren.
Wenn ich nachts mehrmals aufwache oder morgens schon müde bin, bevor ich überhaupt die Füße aus dem Bett gestellt habe, dann weiß ich genau: Jetzt ist es Zeit, einen Gang zurückzuschalten.
Dann weiß ich auch, was mir guttut. Raus in die Natur, Laufschuhe an oder einfach mit unserem Hund durch den Wald. Das bringt mich schneller wieder zu mir als alles andere. Und ein paar Kuscheleinheiten mit unseren Tieren wirken manchmal besser als jeder Ratgeber.
Mein Mann spielt dabei auch eine große Rolle. Er ist derjenige, der mir ehrlich sagt, wenn ich gerade wieder einmal übertreibe. Das höre ich zwar nicht immer gerne … Aber wenn ich ehrlich bin, hat er meistens recht. Auch wenn ich ihm das nicht jedes Mal freiwillig sage.
Inspiration finde ich bei Menschen, die für ihre Träume losgehen. Sportler beeindrucken mich mit ihrer Disziplin, ihrer mentalen Stärke und ihrem Durchhaltevermögen. Genauso inspirieren mich Unternehmerinnen und Unternehmer, die schon ein paar Schritte weiter sind als ich. Da denke ich mir oft: „Genau dort will ich auch einmal hin.“
Und wenn du meinen Mann fragen würdest, wann ich wirklich in meiner Balance bin, würde er wahrscheinlich sagen: „Wenn sie draußen in der Natur war, Sport gemacht hat, etwas Gutes gegessen hat und Menschen begleiten durfte.“ Ich glaube, da hat er ziemlich recht.
[Harmondu]: Welche Botschaft möchtest du Menschen mitgeben, die dich und deine Geschichte noch nicht kennen?
Wenn ich Menschen eine Botschaft mitgebe, dann diese:
Frag dich einmal ganz ehrlich: Lebst du wirklich das Leben, das du leben möchtest? Oder lebst du einfach das, was dir irgendwann einmal vorgelebt wurde?
Ich erlebe so viele Menschen, die sich selbst kleiner machen, als sie eigentlich sind. Sie suchen Ausreden, zerdenken alles oder warten auf den perfekten Zeitpunkt. Blöd nur, dass der meistens nie kommt.
Ich bin überzeugt: In jeder Herausforderung steckt Wachstum, auch wenn du das im ersten Moment noch gar nicht erkennen kannst. Genau deshalb gib nicht zu schnell auf.
Deshalb sage ich auch immer: Hör auf, dein Leben ständig auf später zu verschieben. Niemand kommt und lebt es für dich. Hinterfrage, ob du wirklich dort bist, wo du aus tiefstem Herzen sein möchtest. Wenn nicht, dann übernimm Verantwortung, such dir Menschen, die schon dort sind, wo du hinwillst, und lern von ihnen.
Irgendwann kommt der Punkt, an dem Nachdenken alleine nicht mehr weiterhilft. Dann braucht es Entscheidungen. Also nimm deinen Arsch in die Hand und geh los.
Am besten beginnst du heute. Wobei … gestern wäre noch besser gewesen.
[Harmondu]: Was bewegt dich gerade und worauf darf man bei dir in Zukunft gespannt sein?
Im Moment beschäftigt mich ein Gedanke ganz besonders: Ich sehe so viele Menschen, mit angezogener Handbremse durchs Leben fahren. Dabei wäre so viel mehr möglich. Sie warten, zweifeln, denken nach und hoffen, dass irgendwann der richtige Moment kommt. Blöd nur, dass der meistens nie vor der Tür steht.
Genau deshalb begleite ich heute mit voller Leidenschaft Menschen als Mentorin dabei, endlich für sich loszugehen, mutige Entscheidungen zu treffen und sich das Leben aufzubauen, das sie sich wirklich wünschen. Für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als zu sehen, wenn Menschen aufhören, Ausreden zu suchen, und anfangen, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.
Ich spüre aber auch, dass mein Weg weitergeht. Deshalb wird es mich in Zukunft immer mehr auf die Bühne ziehen. Ich möchte meine Geschichte erzählen und Menschen so berühren, dass sie nach Hause gehen und sich denken: „Wenn die Simone das geschafft hat, dann kann ich das auch.“ Genau diese Botschaft möchte ich in Zukunft mit möglichst vielen Menschen teilen.
Mein Mentoring und meine Onlineprogramme werden weiter wachsen. Schritt für Schritt erfülle ich mir auch meinen Traum von der Bühne. Und ich freue mich riesig auf alles, was noch kommt.
Ich bin noch lange nicht fertig. Ich habe noch verdammt viel vor.
[Harmondu]: Welche Auszeichnungen oder besonderen Anerkennungen hast du in deinem Leben erhalten, auf die du besonders stolz bist?
Natürlich bin ich stolz auf meine Ausbildungen und Abschlüsse. Da ist im Laufe der Jahre einiges zusammengekommen – von der Floristin über die Bürokauffrau und Versicherungskauffrau bis hin zur Mentaltrainerin, Shiatsu-Praktikerin, Human-Design und meiner Ausbildung zur Keynote-Speakerin. Stillstand war noch nie so meins.
Genauso dankbar bin ich für die Zeit in der Landjugend. Dort durfte ich schon früh Verantwortung übernehmen und lernen, Menschen zu führen. Wenn ich heute zurückblicke, denke ich mir manchmal: Wahrscheinlich hat dort schon vieles begonnen, was ich heute mit voller Leidenschaft lebe.
Wenn du mich aber fragst, worauf ich wirklich stolz bin, dann sind es die Dinge, für die ich nie eine Urkunde bekommen habe. Dass ich meinen sicheren Job gekündigt habe. Dass ich trotz Morbus Crohn beschlossen habe, mein Leben komplett zu verändern. Dass ich mehrere 3000er-Gipfel und Halbmarathons aus eigener Kraft geschafft habe. Und dass ich gerade mein zweites Unternehmen aufbaue.
Am meisten freue ich mich aber über die Momente, wenn Menschen zu mir sagen: „Danke Simone, ohne dich hätte ich mich das nie getraut.“ Ganz ehrlich? Viel schöner kann eine Auszeichnung gar nicht sein.
[Harmondu]: Wofür möchtest du einmal in Erinnerung bleiben?
Wenn irgendwann einmal über mich gesprochen wird, dann hoffe ich, dass jemand sagt: „Die Simone hat mich damals richtig wachgerüttelt.“
Gar nicht, weil ich Mentorin, Mentaltrainerin oder Speakerin war. Sondern weil ich Menschen den Mut gemacht habe, endlich für sich loszugehen, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und ihr eigenes Ding zu machen.
Wenn irgendwann einmal jemand sagt: „Ohne die Simone hätte ich mich das nie getraut“, dann habe ich genau das erreicht, was ich mir immer gewünscht habe.
Und ganz ehrlich? Viel mehr muss gar nicht von mir bleiben.