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Harmondu Business Club
Das Erfolgsinterview mit
Cornelia Keidel
Geschichten, die Kraft geben. Wege, die Mut machen. Menschen, die bewegen.
Wirkliche Veränderung geschieht immer von innen nach außen. Von Bewusstsein zu Materie Gedanken werden Worte, Worte werden Taten, Taten werden Gewohnheiten, diese werden dein Charakter und um die eigenen Gedanken zu beeinflussen, haben wir viele Möglichkeiten, die tief wirken
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Das Erfolgsinterview mit Cornelia Keidel
Harmondu Redaktion: Hallo liebe Cornelia! Schön, dass du beim Harmondu Erfolgsinterview dabei bist.
Erzähle unseren Leserinnen und Lesern zum Einstieg doch ein wenig Persönliches über dich.
Cornelia: Ich komme aus Sachsen, aus der Nähe von Dresden, habe aber auch im Norden von Brandenburg und dem Süden von Mecklenburg gewohnt – heute lebe ich auf Gran Canaria, im grünen Norden der Insel.
Gelernt habe ich mal Elektromaschinenbauer (mit Abitur), das war noch in der Phase, als ich gemacht habe, was meine Eltern gern wollten, denn mein Vater war selbständig, und ich sollte seinen Betrieb übernehmen. Aber dann kam alles anders, ich bin begann ein Arbeitswissenschaften-Studium, habe es aber nicht beendet, denn es war nicht das, was mir vorher darüber erzählt wurde. Danach arbeitete ich in einem Heim für behinderte Kinder, später studierte ich Sozialpädagogik in Dresden. Eine sehr inspirierende Zeit.
Schon zu dieser Zeit, also 1990, begann ich mit Meditation, vegetarischer Ernährung, bewusstem Leben. Als wir ein geistig behindertes Kind in unsere Familie aufnahmen, war es das erstmal mit dem Studium, und ich begann nebenbei in einem Kulturverein mit der Handweberei – ganz nebenbei, und während ich das noch lernte, gab ich in diesem Verein auch schon Kurse. Dann zogen wir nach Brandenburg, und eröffneten eine Handweberei mit Pflanzenfärberei – dass ließ sich prima vereinbaren mit den 2 Pflegekindern, die wir inzwischen hatten.
Auch dort gab ich Kurse.
Dann folgte ein Umzug nach Mecklenburg, und ich begann als Versicherungsmaklerin im Gewerbebereich, absolvierte ein Fachwirt-Studium und spezialisierte mich auf Onlinehandel. Das hätte sehr erfolgreich so weitergehen können, aber es machte mich nicht glücklich.
So besuchte ich nebenher Kurse und sammelt Abschlüsse: Atemberaterin, Breathwork-Trainerin, Hypnobreath-Trainerin, Personal Art-Pracitioner. Ich wusste: ich möchte andere Menschen unterstützen, zu sich selbst zu finden, ihr wahres Selbst zu entdecken, um sich heil zu fühlen, ganz zu fühlen.
Nebenbei entdeckte ich die Musik wieder: improvisieren am Klavier und elektronische Musik, denn Tonarten, Geschwindigkeit etc. plus Frequenzen können unser Unterbewusstsein stark beeinflussen. Auch die Videogestaltung fasziniert mich: Mind Movies, fraktale Muster, Kaleidoskope, Neurographik – alle Bilder, welche uns näher an das Einheitsbewusstsein bringen. Inzwischen übernahm ich das Mentoring für Fabian Ries, die Trainer-Ausbildung Hypnobreath. Das macht mir sehr viel Freude, besonders die Entwicklung zu sehen – von „wie geht das?“ und „ich weiß nicht weiter“ zu einer fertigen Hypnobreath-Meditation. Das ist ein ganzheitliches Mentoring, sowohl menschliches Coaching als auch Vermittlung von technischem Know-How. Außerdem entwickle ich meinen YouTube-Kanal Cornelia inspiriert und eine Community mit App, die aber noch keine ist, aus Mangel an Menschen, die sie buchen. Die Community heißt AtemKlangOase, hat hochwertige Inhalte und sobald sie gut gebucht ist, wird es einen Salon am Sonntag dazu geben, für gemeinsames Meditieren und neurographisches Zeichnen. Live gebe ich regelmäßig Breathwork-Kurse.
Aber wer weiß – vielleicht sucht noch jemand eine Mentorin in den Bereichen, in denen ich unterwegs bin, da lasse ich mich gern inspirieren. Oder ich gebe Kurse innerhalb von Harmondu, das ist auch ein schöner Gedanke für mich.
Das ist mein Traum für die nächsten Jahre: eine Community von Menschen, die sich entwickeln – d.h. aus Verwicklung befreien. Ich trage mit Atem, Musik bzw. Klangwerken, Video und Coaching gern dazu bei. Das ist mir eine Freude und entspricht genau meiner astrologischen Ausrichtung. Hat mensch sich aus Verwicklungen befreit, stellt sich innere Ruhe und Gelassenheit ganz von selbst ein. Bis dahin kann ich sie mit einigen Tools unterstützen – Atem und Klang.
Mein Hobby: Natur pur – Garten, schwimmen, schnorcheln, wandern, mein kleiner Hund. Am liebsten würde ich das Nachbargrundstück erwerben, ein Stück Natur, um auch dort Mutter Erde wieder etwas zurückzugeben bzw. ein Stück Natur zu erhalten. Gran Canaria ist wunderschön, unterstützt die Entwicklung hin zum Mensch-Sein, jedenfalls dort, wo die Natur fühlbar ist.
Gibt es einen Satz, ein Bild oder ein Lebensmotto, das dich durchs Leben begleitet?
Cornelia: Wirkliche Veränderung geschieht immer von innen nach außen – von Bewusstsein zu Materie
Gedanken werden Worte, Worte werden Taten, Taten werden Gewohnheiten, diese werden dein Charakter und um die eigenen Gedanken zu beeinflussen, haben wir viele Möglichkeiten, die tief wirken.
Welche Rolle spielen Intuition und inneres Gefühl bzw. Ratio bei deinen Entscheidungen?
Gefühl und Intuition werden immer wichtiger für mich – Ratio ist nicht unwichtig, denn ich möchte keine Schulden machen 😉
Ratio für das Organisieren des Alltags, alles andere: Intuition und Gefühl. Das Gefühl ist entscheidend, und ich habe gelernt, immer über alle wichtigen Entscheidungen mindestens eine Nacht zu schlafen, denn Euphorie ist ein schlechter Ratgeber. Meiner Intuition zu vertrauen ist ein Prozess.
Welche Werte sind dir – beruflich wie privat – besonders wichtig?
Werte: Ehrlichkeit – angefangen bei sich selbst, den eigenen „Lügen“ auf die Schliche kommen, aber auch nach Außen. Unehrlichkeit verhindert Veränderung, fesselt uns und entmachtet uns.
Schöpferrolle übernehmen – für das eigene Leben, und damit gleichzeitig für andere Menschen, denn indem ich mein Licht leuchten lasse, ermutige ich andere, es ebenfalls zu tun.
Impliziert: Opferrolle verlassen. Ich führe gern tiefe Gespräche mit Menschen, dazu gehören auch meine Coachings, und wir haben ja alle unsere blinden Flecken. Wenn ich sie erkenne, weise ich freundlich oder hinterfragend darauf hin. Im richtigen Moment bewirken diese Fragen wirkliche Transformation, aha-Effekte – und genau darum geht es im Coaching: die eigenen blinden Flecken zu erkennen und zu verändern, denn im Grunde ist jeder Mensch vollkommen (auch wenn wir uns nicht immer so fühlen) Da bin ich schon wieder bei meiner Ehrlichkeit: will ich gemocht werden, oder ist die Ehrlichkeit wichtiger? Das sind für mich Grenzbereiche, die ich ständig hinterfrage. Natürlich kann ich sagen: im Coaching steht Ehrlichkeit an erster Stelle – aber wie sieht es aus, wenn du damit Geld verdienst? Wie sieht es aus, wenn du das tiefe Bedürfnis, immer gemocht zu werden, noch nicht geheilt hast? Das ist meine Verantwortung, für mich und die Welt, dass ich dieses lebe, dass ich meine eigenen Begrenzungen kläre, dass ich annehme, was das Leben mir bringt – denn wir sind alle verbunden.
Ein weiterer hoher Wert: Freier Wille eines jeden Menschen, so weit wie möglich – wir beeinflussen uns immer gegenseitig, und es gibt Grenzfälle – psychisch, Erkrankungen, Kinder… aber wenn immer möglich, die Frage: möchtest du das? Einladen und inspirieren.
Welche Menschen oder Begegnungen inspirieren dich – und inwieweit lässt du dich von Vorbildern leiten?
Lange bin ich Deepak Chopra und Joe Dispenza gefolgt, ihre Meditationen haben mich sehr inspiriert und weitergebracht. Inzwischen darf ich das Mentoring für Fabian Ries (Hypnobreath) machen, und ich erkenne eine solche Tiefe darin, dass es eine Inspiration für mich ist. Aber auch andere Menschen, die Atem und Bewusstsein erforscht haben, inspirieren mich. Ich finde es wunderbar, meine Erkenntnisse, durch eine Meditation oder ein Hypnobreath weiterzugeben. Ich lasse dadurch meine Erkenntnisse erfahrbar werden.
Wie findest du Balance zwischen Arbeit, Familie, Zielen und dir selbst?
Balance, das ist eines meiner offenen Themen, ich neige dazu, mir zu viele Dinge vorzunehmen 😉
Aber: da ich einen großen Garten habe, ist Abwechslung garantiert, zwischen Computer und Natur, und wenn ich es doch übertreibe, zieht mein Körper die Notbremse und nimmt mich 2-3 Tage aus dem aktiven Leben, aber es kommt sehr selten vor.
Welche Rolle spielen Achtsamkeit, Spiritualität oder innere Ruhe in deinem Alltag?
Achtsamkeit und Spiritualität sind mir schon immer wichtig, und werden noch wichtiger. Tägliche Meditation, Vom Denken ins Fühlen, Momente genießen in der Natur…
Gibt es Kraftorte oder Situationen, die dir helfen, deine Batterien aufzuladen?
Meer und Berge, Wald und Garten – Natur pur.
Was bedeutet für dich Glück – jenseits von Leistung, Erfolg oder Besitz?
Zeit haben, alles in der Zeit machen, die es braucht, mit der Achtsamkeit, die es verlangt, eintauchen in den Flow kreativen Schaffens, Bewusstseinserweiterung.
Wie erkennst du, dass du energetisch, körperlich oder psychisch deine Grenzen erreichst – und wie gehst du damit um?
Grenzen austesten finde ich wichtig, auch mal über die Grenze zu gehen, um sie zu fühlen, sie zu erweitern, dennoch: in der Mitte liegt die Kraft.
Wenn du heute auf dein Leben blickst: Wofür bist du am meisten dankbar?
Am meisten dankbar bin ich, dass ich mich selbst gefunden habe: dass ich auf GC leben darf, mitten in der Natur, und mitten im Garten mit Obstbäumen, und dass ich meine Kreativität ausleben kann, um damit andere Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen – das ist mein erfüllendes Leben.
Welche Vision trägt dich – und worauf arbeitest du langfristig hin?
Meine Vision ist, dass Menschen erkennen, dass es ein wunderbarer Prozess ist, sein Bewusstsein zu erweitern – mit viel Freude, und dass das Leben ruhiger werden darf, wie ein ruhiger Fluss, und dass wir diesem Fluss die Richtung geben – und wenn es mal nicht so läuft, kommen wir am besten wieder dahin, in dem wir annehmen, was ist. Dieser Prozess schenkt Freude und gleichzeitig verändert es die Welt, über das kollektive Bewusstsein. Das ganze Kämpfen ist eine Illusion. Wir bewundern die Helden, die den Drachen besiegt haben, vom Tellerwäscher zum Millionär – aber das wirkliche Geschenk des Lebens ist die innere Freude, seinem Weg zu folgen.
Welchen Rat gibst du jungen Menschen, die gerade ihren eigenen Weg suchen?
Den einen macht es glücklich, den Drachen zu besiegen, und ein anderer ist glücklich dabei, Orchideen zu züchten – und jeder darf das annehmen und sein, was er ist.
Gibt es etwas, das du der Welt hinterlassen möchtest – eine Botschaft, ein Projekt, ein Gefühl?
Etwas der Welt hinterlassen klingt sehr groß. Was hat Bestand? Was ich materiell gern hinterlassen möchte, ist hier auf GC ein Obstgarten, in dem man Kraft tanken und die Schönheit der Natur bewundern kann, mit allen Sinnen. Deshalb besuche ich mindestens 2x im Jahr ein Baumschule, weil es immer mal Raritäten gibt. Die pflanze ich hier mit Freude. Aber das Eigentliche: wenn ich Menschen dabei unterstützen konnte, dass sie friedlicher, entspannter, bewusster sein können – Tag für Tag, das ist für mich ein Ziel, dass Bestand hat, und für das ich gern lebe. Denn so wird die Welt schöner, friedlicher, bewusster.
Wenn du deinem jüngeren Ich einen einzigen Satz sagen könntest – was wäre es?
Meinem jüngeren Ich würde ich sagen: Vertraue deiner Intuition, vertraue deinem inneren Gefühl, folge mutig deinem Weg – egal, was andere dazu sagen.
Was bedeutet Erfolg für dich – auf einer ganz persönlichen Ebene?
Meine wichtigste Erkenntnis: unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Wege zum Erfolg. Es gibt finanziell erfolgreiche Menschen, die unglücklich sind, und welche die glücklich sind – wer davon ist wirklich erfolgreich? Deshalb habe ich lange danach geforscht, was mich erfüllt, um darauf mein Business aufzubauen, und daraus ist die AtemKlangOase entstanden – ein Projekt für kreative Bewusstseinserweiterung. Leider ist es finanziell noch nicht erfolgreich, aber es hat mir andere Wege geöffnet, die finanziell erfolgreich waren.
Dass die AtemKlangOase sich noch nicht finanziell trägt, hat mich forschen lassen, wo es hängt – in meinem Bewusstsein, und ich bin darauf gekommen, dass ich (astrologisch definiert) ein Mensch bin, der eingeladen wird – so wie hier, zu deiner großartigen Community. Ich produziere ein Video auf YT, mit viel Herzblut, und es läuft, oder läuft nicht – darauf kommt es nicht an, sondern das Entscheidende: ich wirke magnetisch. Wenn ich Menschen inspiriere, dann ist es ein Erfolg. Wenn Menschen daraufhin mehr von mir und meinen Atemmeditationen möchten: super. Wenn nicht, nun, dann ist es so. Viele meiner erfolgreichsten Videos brauchten Zeit zum Reifen, bis sie erfolgreich waren. Erfolg ist das, was einfach erfolgt, wenn wir etwas tun – im besten Fall, was uns und andere glücklicher, freier, bewusster macht.
Was waren die Ursachen für deinen größten Misserfolg und wie ist es dir gelungen, „wieder aufzustehen“?
Ich habe auch mal ein Amazon-Business gegründet, und wollte als Händler mit meiner Kreativität erfolgreich werden. Allerdings hat das nicht funktioniert, denn es erfordert Manager-Qualitäten, die ich nicht in einem solchen Maß besitze. Daraus ist allerding meine Versicherungsmaklertätigkeit gewachsen, denn ich habe erkannt, dass es in diesem Bereich kaum Spezialisten gab. So wurde es für mich langfristig erfolgreich, in Euro gemessen, wenn auch anders, als ich dachte. Insofern: die Misserfolge sind der Dünger für Erfolge. Wie in der Natur, die unreife Orange, die vom Baum fällt, bildet den Dünger für den Baum oder andere Pflanzen, alles ist im Fluss. Energetisch gesehen empfehle ich, das Wurzelchakra zu stärken, um erfolgreich zu sein. Mutter Erde nährt uns über ein gut arbeitendes Wurzelchakra. Außerdem helfen Subliminals, um die limitierenden Glaubenssätze hinter sich zu lassen. Aus meiner Sicht ist Wohlstand ein Menschenrecht und die Basis, sich kreativ zu entfalten. Meine tägliche Routine: Mind Movie mit Atmung „Geist aus dem Körper ziehen“ – das gestalte ich ganz individuell für mich, und es lässt mich Dinge kreieren, die noch schöner sind, als ich sie mir vorgestellt habe.
Welche Situation hat dich zuletzt wirklich berührt oder inspiriert?
Wenn ich meine Live-Atemmeditationen halte, bin ich mitten im Bewusstseinsfeld aller Teilnehmer. Da kann es passieren, dass mir einfach die Tränen kommen, und ich mich berührt fühle, ohne konkret zu wissen, warum. Auch danach, wenn Teilnehmer tiefe Erfahrungen teilen, welche sie hatten. Mich berührt es immer, wenn Menschen ihre eigenen Ketten sprengen. Wenn ich selbst tiefe Atemmeditationen mache, kommt es oft vor, dass mir die Tränen laufen, sich mein Herz weit öffnet, und das ist so erfüllend.
Welche Gewohnheit, Denkweise oder welchen Glaubenssatz hast du bewusst verändert – und wie ist dir das gelungen?
Ich habe lange gebraucht, wirklich täglich zu meditieren, es waren immer so Phasen. Aber diese Phasen brachten Veränderungen. Wie ich es geschafft habe: Mein Lebensgefährte wollte das auch, also habe ich uns beiden einen Kalender ausgedruckt, der auf dem Wohnzimmertisch lag, und wir haben jeden Tag eingetragen, ob wir meditiert haben – und siehe da, nach einem Monat war die Gewohnheit da, die dann selbst nach Wiederholung ruft. Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen – deshalb: die AtemKlangOase, dort unterstützen wir uns beim Dranbleiben. Jede Veränderung ruft den „inneren Schweinehund “ auf den Plan, der uns zurückziehen möchte, da ist Gemeinschaft das beste Gegenmittel.
Liebe Cornelia, vielen Dank für das inspirierende Gespräch. Wir freuen uns sehr, deinen Weg weiter begleiten und mitverfolgen zu dürfen.
Wenn du mehr von Cornelia und ihrem Wirken verfolgen möchtest, dann schau auf Cornelias Website vorbei.
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