Zwei Drittel aller Frauen haben Schlafstörungen in den verschiedenen Phasen der Menopause und schon deutlich davor. Das heißt, dass Schlafstörungen bei Frauen ab 40 leider ein gängiges Problem darstellen. Zusätzlich ist der Stressfaktor für Frauen in der Gesellschaft, ob bei der Arbeit oder im Privatleben, deutlich gestiegen. Frauen bekommen Schlafprobleme ab 40. Finde heraus, warum Frauen ab 40 schlechter schlafen und was die Ursachen für Schlafstörungen bei Frauen sind. Die Ursachen zu erkennen, hilft Frauen ab 40 nicht viel weiter. Hier gilt es effektive Lösungen zu finden und anzuwenden, damit dieser Leidensweg verhindert oder beendet werden kann.
Schlafstörungen bei Frauen ab 40: Ursachen
Wenn auch du über 40 bist, dann kennst du wahrscheinlich eines oder mehrere der folgenden Ereignisse: Du bist zwar noch nicht in den Wechseljahren, aber sie scheinen auf dich zuzukommen. Deine Hormone sind irgendwie nicht mehr so in Takt wie früher. Dich quälen hormonelle Veränderungen. Du bekommst immer häufiger Probleme mit dem Einschlafen und auch Durchschlafen ist nicht mehr so einfach. Erste, vereinzelte Hitzewallungen stören deinen Schlaf und dann auch noch dieses unerträgliche Schwitzen. Du wachst häufiger auf, kannst kaum mehr einschlafen und deine Stimmungsschwankungen werden nicht nur zu Hause langsam zum Ärgernis. Das Ganze wird noch gekrönt von nächtlichem Harndrang, welcher dich mehrmals in der Nacht auf die Toilette treibt.
Warum Frauen ab 40 schlechter schlafen
Die Hauptursache ist sicherlich die Vorbereitung deines Körpers auf die Menopause. Diese kann ab dem 40 Lebensjahr anfangen, bis sie dann in deinen frühen 50er-Jahre ihren Höhepunkt erreicht. Der ganze Prozess der Menopause kann gut eine Dekade überspannen. So wie du durch die Pubertät zur Frau wurdest, so beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt für dich als Frau. Unzählige Prozesse sind hier enthalten und jeder hat seine Auswirkungen auch dich, deinen Körper und deinen Schlaf. Der Hauptgrund für deine Schlafprobleme ab 40 ist dein sich verändernder Hormonhaushalt. Aber gerade Hormone sind für Frauen von enormer Bedeutung.
Wenn die Hormone verrückt spielen
Wirst du von einer nächtlichen Unruhe geplagt, hast Ein- und Durchschlafprobleme, dann solltest du einmal mit deinem Hausarzt oder deinem Gynäkologen sprechen. Ein Bluttest bringt schnell Klarheit. Du bist auf dem Weg zur Menopause und deine Hormone spielen verrückt. Hier kann dir dein Arzt eventuell mit unterstützenden Medikamenten Erleichterung verschaffen. Allerdings sollte man nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen. Es gibt auch sanftere Methoden, welche dir im Verlauf deiner Menopause viel besser helfen und weniger schaden.
So kannst du deine Schlafqualität ab 40 verbessern
Versuche zuerst einmal deine Schlafhygiene zu kontrollieren. Hast du vielleicht einfach in einer Routine gelebt und geschlafen, welche nun für dich nicht mehr funktioniert? Frauen in ihren 40ern müssen erfahren, dass das, was du in deinen 20ern gemacht haben, heute vielleicht nicht mehr gut für dich ist. Hast du früher nur deine Zähne geputzt und im Shirt geschlafen, kann dein Körper dir das heute übelnehmen. Deine Hormone in den Griff zu bekommen, geht nicht von heute auf morgen. Hier solltest du Geduld mit dir selbst haben und auch deiner Umgebung erklären, was gerade mit dir los ist. Was du tun kannst, ist, deinen Stressfaktor ins Auge zu fassen. Das Leben der Frauen ab 40 ist heute deutlich stressiger als noch in der Generation unserer Großmütter. Du hast einen Job, eine Karriere, Familie, Kinder und einen Partner und dabei solltest du noch schlank und sportlich sein und aussehen wie 20. Das ist Stress. Hier ist ein einfacher Lösungsansatz: Sage Nein. Das ist für viele Frauen am Anfang schwierig, aber probiere es. Es ist unheimlich befreiend und reduziert Stress fast augenblicklich. Wenn die Bürden auf deinen Schultern zu schwer sind, dann wird es schwierig mit einem erholsamen Schlaf. Angst und Stress sind große Faktoren im Bereich der Schlafstörungen bei Frauen ab 40.
Natürliche Unterstützung für besseren Schlaf
Es müssen nicht immer gleich die Hormonbomben vom Gynäkologen sein. Es gibt viele Möglichkeiten, dir bei deinen Schlafproblemen ab 40 zu helfen. Aber auf eine sanfte und harmonische Art und Weise. Hier können eine entspannende Abendroutine für guten Schlaf sorgen. Seit vielen Jahrhunderten werden in der alternativen Medizin oder auch von Hildegard von Bingen Präparate wie Johanniskraut oder Mönchspfeffer für typische Schlafstörungen bei Frauen angewendet. Mit beachtlichem Erfolg. Hierbei ist zu sagen, dass Johanniskraut nicht ohne vorherigem ärztlichen Rat eingenommen werden sollte. Aber schon eine Tasse Tee aus Pflanzen wie: Kamille, Hopfen, Baldrian oder Melisse können deinen Stresspegel am Abend deutlich senken. Ein entspannendes Bad mit Düften, die deinen Geist beruhigen, ätherische Öle oder eine Meditation werden deinen Stresslevel deutlich reduzieren. Finde deine Entspannungsart. Jede Frau entspannt etwas anders. Vielleicht ist es eine beruhigende Musik oder ein Hörbuch. Bewegung wie Yoga oder leichte Gymnastik sowie Atemübungen helfen Stress zu reduzieren. Aber hier gilt: nicht direkt vor dem Schlafengehen. Eine Stunde vor deiner Bettzeit solltest du nichts tun. Keinen Sport, nichts mehr essen und keine digitalen Geräte nutzen. Der Verzicht auf Alkohol und die deutliche Reduzierung von Koffein, schweren Speisen am Abend und unendlichem Gedankenkarussell werden ein weiteres dazu tun, dir, einer Frau ab 40 helfen zu ihrem notwendigen Schlaf zu finden.
Zusammenfassung
Schlafstörungen bei Frauen ab 40 sind weit verbreitet. Auch wenn Frauen wenig oder gar nicht darüber reden, es ist ein Problem. Da sicherlich fünfzig Prozent dieser Probleme hormonell bedingt sind, ist der Gang zum Gynäkologen sehr wichtig, da es gut ist zu wissen, was die Ursache ist oder sein kann. Dann liegt es an jeder Frau ab 40 selbst, sich zu erkunden und ihren eigenen Weg zu finden, besseren Schlaf zu finden und die Schlafstörungen so weit es geht zu reduzieren. Hierbei ist Geduld notwendig und ein wenig Ausdauer. Dann klappt es auch wieder mit dem Schlaf.